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4 Min. LesezeitSanoLabs Editorial

Asthma Symptome im Überblick: Was typisch ist, was du notierst und wann du schnell Hilfe holst

Asthma-Symptome einfach erklärt: Atemnot, Husten, Pfeifen. Was ins Tagebuch gehört, wie die Praxis es nutzt und wann du den Notruf wählst.

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Typische Asthma-Symptome sind Atemnot, Husten, ein pfeifendes Geräusch beim Ausatmen und ein Engegefühl in der Brust. Sie kommen oft anfallsartig und häufig nachts. Was du wann bemerkst, hältst du am besten in einem Tagebuch fest, auf Papier oder in Sam, wo du Anfälle, Bedarfsspray und Auslöser pro Tag einträgst. Dieser Text beschreibt, was typisch ist, was die Praxis mit deinen Notizen anfängt und wann du schnell Hilfe holst.

Welche Symptome sind typisch für Asthma?

Nach dem IQWiG und gesund.bund.de gehören zu Asthma Atemnot, die oft anfallsartig auftritt, und eine geräuschvolle Atmung mit Giemen, Pfeifen oder Brummen. Dazu kommen ein Engegefühl in der Brust und Husten. Bei Kindern steht oft der Husten im Vordergrund.

Der Lungeninformationsdienst nennt als typisch auch Husten und das Aufwachen in der Nacht, weil es giemt und pfeift. Beim Ausatmen fällt die Atmung oft schwerer. Eine zunächst leicht erschwerte Atmung kann sich nach dem IQWiG bis zu ernsthafter Atemnot steigern.

Viele Beschwerden sind unspezifisch. Husten und Atemnot haben viele Ursachen. Ob Asthma dahintersteckt, klärt die Praxis mit Gespräch und Lungenfunktionsprüfung.

Wann und wo treten die Beschwerden auf?

Das IQWiG schreibt, die Beschwerden treten meist anfallsartig auf, häufig auch nachts. Atemnot bei körperlicher Belastung ist ebenfalls häufig. Der NHS ergänzt, dass die Beschwerden nachts und am frühen Morgen oft schlimmer sind.

Als Auslöser nennt der NHS Sport, kalte Luft, Luftverschmutzung und Allergene wie Pollen, Staub, Schimmel und Tierkontakt. Dein Tagebuch zeigt dir, welche davon bei dir eine Rolle spielen. Mehr dazu: Asthma-Trigger im Alltag.

Was gehört in ein Asthma-Tagebuch?

Der Lungeninformationsdienst stellt ein Asthma-Tagebuch zum Herunterladen bereit. Es soll helfen, persönliche Auslöser zu finden und die Wirkung der Behandlung zu verfolgen. Nach einem Anfall rät die Techniker Krankenkasse, alle Anfälle, Peak-Flow-Werte und Beschwerden zu dokumentieren. Für den Anfang reichen diese Angaben:

  • Datum und Uhrzeit der Beschwerden.
  • Was es war: Husten, Pfeifen, Atemnot, Engegefühl.
  • Wie stark es wurde.
  • Ob du nachts aufgewacht bist.
  • Ob und wie oft du dein Bedarfsmedikament gebraucht hast, und ob es geholfen hat.
  • Was davor los war: Sport, kalte Luft, Pollen, Staub, ein Infekt.
  • Ob du die Praxis oder den Notdienst gebraucht hast.

Im Asthma-Programm von Sam sind das die Felder eines Eintrags: Anfall, Bedarfsmedikament oder Beschwerden, Stärke, mögliche Auslöser, ob das Bedarfsmedikament geholfen hat, ob du zusätzliche Hilfe brauchtest, wie viele Hübe du genommen hast und eine Notiz. Die Auslöser sind deine eigenen Notizen und keine Aussage darüber, was den Anfall verursacht hat. Allgemeine Beschwerden außerhalb des Programms hältst du im Symptomtagebuch fest.

Eine Vorlage zum Ausdrucken, eine App oder beides: Asthma-Tagebuch mit Apple Watch.

Wie nutzt die Praxis dein Tagebuch?

Beim NHS bekommen manche Patientinnen und Patienten ein Peak-Flow-Meter, mit dem sie zu Hause einige Wochen messen, wie gut die Lunge arbeitet. Gesund.bund.de erklärt, dass das Peak-Flow-Meter die Geschwindigkeit des Luftstroms beim Ausatmen misst. Das IQWiG nennt Peak-Flow-Messung und Lungenfunktionsprüfung als Teil der Untersuchung.

Dein Tagebuch ergänzt das um das, was die Praxis nicht sieht: wie oft du nachts wach warst, wann du das Spray brauchtest und was dir aufgefallen ist. Bring es zum Termin mit und sag, was du dir davon erhoffst. Wie eine Praxis Asthma einstuft und was "gut kontrolliert" heißt, steht in Asthma nicht gut kontrolliert? Was das heißt. Einen kurzen Selbstcheck mit den vier Fragen von GINA findest du im Asthma-Check.

Wann gehst du zur Praxis, und wann rufst du den Notruf?

Der NHS rät, die Praxis zu kontaktieren, wenn du Asthma-Beschwerden hast, dein Bedarfsmedikament oft brauchst oder Beschwerden Alltag und Schlaf stören. Nach einem Anfall solltest du laut Techniker Krankenkasse innerhalb von 48 Stunden in die Praxis gehen und die Behandlung gemeinsam durchgehen.

Bei einem schweren Anfall steigen Herz- und Atemfrequenz, und man kann nach der Techniker Krankenkasse oft nur noch kurze Sätze oder einzelne Wörter sprechen. Vermutest du einen schweren Anfall, ruf die 112 und zögere nicht, so die Techniker Krankenkasse. Das Bedarfsmedikament nimmst du so, wie dein Notfallplan es vorsieht. Bist du unsicher, wie schwer es ist, erreichst du den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Das ist allgemeine Information und keine Diagnose.

Asthma-Beschwerden in Sam festhalten und als Bericht mitnehmen

Du bringst einen Verlauf mit Anfällen, Bedarfsmedikament und Auslösern mit, statt dich an einzelne Tage zu erinnern.

  • Statt Zettel: Du trägst Anfall, Stärke, Hübe, mögliche Auslöser und ob das Bedarfsmedikament geholfen hat in wenigen Sekunden ein, am Tag selbst oder abends.
  • Statt Erinnerung: Der Arztbericht als PDF fasst Anfälle, den Gebrauch des Bedarfsmedikaments und deine Dauermedikation für den Zeitraum zusammen, den du wählst, und du nimmst ihn zum Termin mit.

Sam hält fest, was du eingibst, und dient nicht dem Moment eines Anfalls. Das Programm startet nach einer ärztlich bestätigten Diagnose. Mehr im Programm für Asthma.

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Sam ist ein Wellness-Begleiter und kein Medizinprodukt. Die App diagnostiziert, behandelt, heilt oder verhindert keine Erkrankung und keinen Gesundheitszustand. Konsultiere bei medizinischen Entscheidungen immer qualifiziertes Fachpersonal.

Mehr zum Thema

Quellen

Stand: Oktober 2026

  • IQWiG, Gesundheitsinformation.de: Asthma (aktualisiert am 15. Juni 2022)
  • Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de: Asthma (Stand 18. August 2022)
  • Lungeninformationsdienst: Asthma bronchiale (aktualisiert am 6. Mai 2024)
  • Techniker Krankenkasse: Asthma-Anfall: Was tun im Notfall? (aktualisiert am 3. September 2024)
  • NHS: Asthma (geprüft am 7. April 2025, englisch)

Häufige Fragen

Welche Symptome sind typisch für Asthma?+

Laut IQWiG und gesund.bund.de sind es Atemnot, die oft anfallsartig auftritt, eine geräuschvolle Atmung mit Giemen, Pfeifen oder Brummen, ein Engegefühl in der Brust und Husten. Die Beschwerden kommen meist anfallsartig und häufig nachts.

Wann treten Asthma-Beschwerden auf?+

Oft nachts oder früh am Morgen und bei körperlicher Belastung. Der NHS nennt als häufige Auslöser Sport, kalte Luft, Luftverschmutzung und Allergene wie Pollen, Staub, Schimmel oder Tierkontakt.

Was schreibe ich in ein Asthma-Tagebuch?+

Wann Beschwerden auftraten, wie stark sie waren, was davor passiert ist, ob dein Bedarfsmedikament geholfen hat und wie oft du es brauchtest. Das Lungeninformationsdienst-Tagebuch soll helfen, persönliche Auslöser zu finden und die Wirkung der Behandlung zu verfolgen. Auch nächtliches Aufwachen gehört hinein.

Wann muss ich bei Asthma zum Arzt?+

Der NHS nennt als Anlass, die Praxis zu kontaktieren, wenn du Beschwerden hast, dein Bedarfsmedikament oft brauchst oder Beschwerden Alltag und Schlaf stören. Nach einem Anfall solltest du die Praxis laut Techniker Krankenkasse innerhalb von 48 Stunden aufsuchen und die Behandlung gemeinsam durchgehen.

Wann rufe ich bei Atemnot den Notruf?+

Bei einem vermutlich schweren Anfall, etwa wenn du nur noch kurze Sätze oder einzelne Wörter sprechen kannst. Die Techniker Krankenkasse rät, dann die 112 zu wählen und dabei nicht zu zögern. Bist du unsicher, wie schwer es ist, erreichst du den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Ist Husten allein schon Asthma?+

Nicht unbedingt, denn Husten hat viele Ursachen. Zu Asthma gehören laut Lungeninformationsdienst typischerweise Husten und nächtliches Aufwachen mit Giemen und Pfeifen. Ob Asthma vorliegt, klärt die Praxis mit einem Gespräch und Untersuchungen wie Peak-Flow oder Lungenfunktionsprüfung.

Kann eine App einen Asthmaanfall vorhersagen?+

Nein. Eine App hält fest, was du eingibst, und zeigt den Verlauf. Einen Anfall sagt sie nicht voraus. Aus deinem Tagebuch erkennst du mit der Zeit selbst Muster.