Leben mit Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom: Tagebuch für Symptome, Stress und Schlaf

Dein Bauch hat schlechte Tage. Sam zählt sie. Und die ruhigen auch.

Du trägst Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung pro Tag mit Stärke ein und siehst den Vergleich zum Zeitraum davor. Zum Termin nimmst du den Monatsbericht als PDF mit.

Funktioniert mit Apple Watch, Oura, Whoop & GarminGebaut in Europa
Sam App: Gesundheitsdaten im Überblick bei Reizdarmsyndrom

Deine Daten

Die Werte, die im Alltag mit Reizdarmsyndrom oft Thema sind.

Dein Wearable erfasst sie längst. Sam liest sie aus Apple Health und zeigt dir, wie sie sich im Verlauf verändern, bei vielen Werten gegenüber deiner persönlichen Baseline.

Stresslevel
Schlafdauer
Schlafqualität
HRV
Ruhepuls
Schritte
Stresslevel
Schlafdauer
Schlafqualität
HRV
Ruhepuls
Schritte
Stresslevel
Schlafdauer
Schlafqualität
HRV
Ruhepuls
Schritte
Stresslevel
Schlafdauer
Schlafqualität
HRV
Ruhepuls
Schritte

Was Sam festhält

Deine Einträge und Unterlagen

Für Menschen mit Reizdarm oder dem Verdacht darauf, die zum Termin Zahlen statt Schätzungen mitbringen möchten.

  • Bauchschmerzen
  • Bauchkrämpfe
  • Blähungen
  • Übermäßige Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Übelkeit

Schlaf und Stress

  • Schlaf
  • Stress
  • MOS Sleep Scale
  • K10
  • Täglich zu festen Zeiten
  • Alle paar Wochen oder Monate
  • Bei Bedarf, ohne Erinnerung
  • Einnahme abhaken
  • Katalog oder freier Text
  • Symptomtage im Monat
  • Tage ohne eingetragenes Symptom
  • Die fünf häufigsten Symptome
  • Tage mit Alkohol
  • Schlaf, Aktivität und Stress

Kontextdaten

  • Stresslevel
  • Schlafdauer
  • Schlafqualität
  • HRV
  • Ruhepuls
  • Schritte

Wie Sam dich im Alltag begleitet

Deine Einträge und deine Apple-Health-Daten, im Verlauf an einem Ort.

1

Deine Darmtage, gezählt

Du trägst Symptome pro Tag als leicht, mittel oder stark ein. Die Statistik zeigt Symptomtage, deine fünf häufigsten und den Vergleich zum Zeitraum davor.

2

Schlaf und Stress in derselben App

Sie liegen wenige Taps von deinen Symptomtagen entfernt; Statistik und Bericht rechnen keinen Zusammenhang aus. Ob es einen gibt, besprichst du mit deiner Praxis.

3

Ein Monatsbericht für die Praxis

Du erstellst ihn selbst als PDF mit Symptomtagen und deinen fünf häufigsten Symptomen. Stuhlform und Mahlzeiten stehen nicht darin.

Frag nach deinen Werten. Nimm den Bericht mit.

Sam zeigt dir deine Werte neben deinen Einträgen. Was sie bedeuten, besprichst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Frag Sam zu deinen Daten

Du stellst eine Frage, Sam antwortet mit deinen eigenen Werten. Beispiel:

Wie oft hatte ich diesen Monat Bauchschmerzen, und wie stark?
Du hast an 11 von 24 Tagen Bauchschmerzen eingetragen: an 6 Tagen leicht, an 4 mittel und an einem Tag stark. An 8 dieser Tage stehen auch Blähungen in deinem Tagebuch.
Wie habe ich in der Woche mit den meisten Einträgen geschlafen?

Dein Monatsbericht als PDF

Der Monatsbericht fasst deine Wochen zusammen - für Termine, Anträge oder einfach dein eigenes Gedächtnis.

Monatsbericht - Juni

Deine Gesundheitsübersicht

Schlaf

07:05Durchschnitt
23:20Zubettgehzeit
66Score

Beschwerden

9Tage mit Beschwerden
21Tage ohne Eintrag
3Längste Serie
Erstellt von Sam HealthPDF

Beispielwerte. Dein Bericht basiert auf deinen eigenen Daten.

Artikel zu Reizdarmsyndrom

Zum Weiterlesen: was Wearable-Daten im Alltag mit Reizdarmsyndrom zeigen können - und wo ihre Grenzen liegen.

Häufige Fragen

Was ist ein Reizdarmsyndrom?+

Nach der S3-Leitlinie spricht man von einem Reizdarmsyndrom, wenn Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Blähungen, meist mit verändertem Stuhlgang, länger als drei Monate bestehen oder immer wiederkehren, die Lebensqualität spürbar einschränken und keine andere Erkrankung sie wahrscheinlich erklärt. Sam stellt keine Diagnose und erkennt kein Reizdarmsyndrom. Sam hält fest, was du zwischen den Terminen eingetragen hast. Welche Ärztin oder welcher Arzt zuständig ist, steht im Beitrag Reizdarm: welcher Arzt? Darmspiegelung und Blutwerte.

Wie führe ich ein Reizdarm-Tagebuch für die Gastroenterologie?+

In einem Reizdarm-Tagebuch steht pro Tag, welche Beschwerden du hattest und wie stark. In Sam tippst du dafür zum Beispiel Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder Übelkeit an und stellst leicht, mittel oder stark ein, auch für mehrere Tage auf einmal. Im Symptomtagebuch gibt es einen Eintrag pro Symptom und Tag, ohne Uhrzeit, ohne Körperstelle, ohne Zählung der Stuhlgänge und ohne Notiz. Sodbrennen steht ebenfalls in der Liste; wenn eine Ärztin oder ein Arzt Reflux festgestellt hat, gibt es dafür ein eigenes Tagebuch: Reflux. Was in ein Symptomtagebuch gehört, steht im Beitrag Symptomtagebuch für den Arzt. Mehr zum Tagebuch: Symptomtagebuch in Sam.

Was will meine Ärztin oder mein Arzt über meine Darmbeschwerden wissen?+

Laut S3-Leitlinie hat die Anamnese den wichtigsten Stellenwert: seit wann die Beschwerden bestehen und wie sie sich entwickeln, wie ausgeprägt sie sind und ob ein Darminfekt vorausging. Außerdem fragt die Praxis gezielt nach Anzeichen, die auf eine andere Ursache hindeuten. Aus Sam bringst du mit, an wie vielen Tagen welche Symptome in welcher Stärke standen. Zum Reizdarmsyndrom gehören nach der Leitlinie in der Regel Veränderungen des Stuhlgangs; wie oft und wie fest dein Stuhl war, hält Sam nicht fest. Das notierst du selbst.

Wie lange sollte ich ein Reizdarm-Tagebuch führen?+

Das legt deine Praxis fest. Frag vor dem Termin nach dem Zeitraum. Zur Orientierung: Die S3-Leitlinie (Stand 2021) spricht bei einem Reizdarmsyndrom von Beschwerden über mehr als drei Monate und beschreibt für die Einteilung in Durchfall-, Verstopfungs- oder Mischtyp ein zweiwöchiges Stuhltagebuch mit der Bristol-Skala. Eine solche Skala hat Sam nicht. Die Statistik in Sam zeigt dir deine Symptomtage je Monat oder Jahr und den Vergleich mit dem Zeitraum davor.

Hängen Stress und Reizdarm zusammen?+

Die S3-Leitlinie hält fest: Psychischer Stress sowie Angst- und depressive Störungen können an Entstehung und Aufrechterhaltung eines Reizdarmsyndroms beteiligt sein. Stress allein verursacht es nicht, und Symptome von Angst oder Depression können auch eine Folge der chronischen Darmbeschwerden sein. Sam zeigt in derselben App ein Stresslevel aus Herzfrequenz und HRV, und das Lifestyle-Programm Stress ergänzt einmal im Monat den K10-Fragebogen. In Statistik und Monatsbericht berechnet Sam keinen Zusammenhang zwischen deinem Stresslevel und deinen Darmbeschwerden. Ob bei dir einer besteht, klärst du mit deiner Praxis.

Kann Sam Stuhlform, Mahlzeiten oder Auslöser festhalten?+

Nein, nicht im Symptomtagebuch. Die Symptomliste hat keine Felder für Stuhlform (Bristol-Skala), einzelne Stuhlgänge, Mahlzeiten, Lebensmittel, FODMAP oder Auslöser, und Sam verknüpft Symptome nicht mit Medikamenten. Bei Hinweisen auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit nennt die S3-Leitlinie ein Ernährungssymptom-Tagebuch. Das führst du außerhalb von Sam, was daraus folgt, entscheidet deine Praxis. Sam ist auch kein Medizinprodukt und keine App auf Rezept (DiGA).

Wann gehören Darmbeschwerden ärztlich abgeklärt?+

Hol dir noch heute einen dringenden Arzttermin bei Blut im Stuhl, Blut aus dem After oder blutigem Durchfall, deutlichem ungewolltem Gewichtsverlust, einem harten Knoten oder einer Schwellung im Bauch, bei Beschwerden, die sich plötzlich deutlich verschlimmern, sowie bei Atemnot mit Herzklopfen und blasser Haut, auch wenn ein Reizdarm schon festgestellt wurde. Außerhalb der Sprechzeiten erreichst du in Deutschland den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Lass außerdem ärztlich abklären, bevor von Reizdarm die Rede ist, und auch dann, wenn ein Reizdarm schon festgestellt wurde: Fieber, eine Blutarmut im Blutbild, auffällige Blässe, Beschwerden, die stetig zunehmen, Durchfall, der dich nachts weckt, Beschwerden, die erst nach dem 50. Lebensjahr begonnen haben, geringerer ungewollter Gewichtsverlust sowie Darmkrebs, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Zöliakie in der Familie. Die Listen sind nicht vollständig und kein Selbsttest. Auch ohne eines dieser Zeichen gehören neue oder anhaltende Darmbeschwerden in die Praxis. Bei plötzlich einsetzenden, sehr starken Bauchschmerzen, viel Blut aus dem After, schwarzem, klebrigem Stuhl, Erbrechen von Blut, grünem oder kaffeesatzartigem Erbrochenem, wenn gar kein Stuhl und keine Winde mehr abgehen, bei starker Atemnot oder plötzlichen Schmerzen oder Druck in der Brust wählst du die 112. Die erste Liste folgt dem NHS, der bei diesen Zeichen einen dringenden Arzttermin rät; die S3-Leitlinie nennt unter anderem Blut im Stuhl, Gewichtsverlust, Fieber und stetig zunehmende Beschwerden. Eine Zusammenfassung der Leitlinie der US-Fachgesellschaft AGA (American Gastroenterological Association) in der Fachzeitschrift American Family Physician (2023) nennt zusätzlich nächtlichen Durchfall, einen Beginn nach dem 50. Lebensjahr und die Erkrankungen in der Familie. 'Blut im Stuhl' steht in Sam als Symptom zur Auswahl. Ein Eintrag ersetzt weder den Anruf in der Praxis noch den Notruf, und Sam wertet ihn nicht gesondert aus.

Wie bringe ich meine Einträge zum Termin mit?+

Du zeigst die Statistik in der App oder erstellst den Monatsbericht als PDF. Er fasst Symptomtage, Tage ohne eingetragenes Symptom und die fünf häufigsten Symptome zusammen, dazu kommen Seiten zu Schlaf, Aktivität und Stress aus deinen Apple-Health-Daten. Zu Symptomtagen, Schlaf und Stress druckt der Bericht außerdem kurze, allgemein formulierte Hinweise der App, etwa dazu, ob Symptomtage aufeinander folgten; sie sind keine ärztliche Einschätzung und nicht auf deinen Darm bezogen. Stuhlform, Mahlzeiten und Medikamente stehen nicht darin; deine Medikamentenliste zeigst du in der App. Im Sam Chat kannst du dir deine Einträge beschreiben lassen. Soll eine Vertrauensperson mitlesen, gibst du ihr den Bereich Symptome in Familie & Freunde frei, nur lesend.

Versteh, was dein Körper dir sagt.

Lade Sam kostenlos, verbinde Apple Health und sieh deine Daten zu deinem Alltag mit Reizdarmsyndrom im Verlauf.

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Sam Dashboard mit Wohlbefinden-Score, Herzfrequenz und Schlaf

Sam ist ein Wellness-Begleiter, kein Medizinprodukt. Sam diagnostiziert, behandelt, heilt oder verhindert keine Erkrankungen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden wende dich immer an qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.