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Natrium- und Salzrechner

Gib deine geschätzte tägliche Natrium- oder Salzmenge ein und sieh, wo sie im Vergleich zu öffentlichen Referenzwerten von DGE, WHO und AHA liegt - mit Quellenangabe zu jeder Zahl.

Deine tägliche Menge

Das kann Sam

Verfolge das über die Zeit, nicht nur einmalig

Dieser Rechner liefert eine einzelne Zahl. Sam's Bluthochdruck-Programm kombiniert einen monatlichen mediterranen Ernährungs-Check-in mit deinen eigenen Apple-Health-Trends, damit du siehst, wie sich deine Gewohnheiten über die Zeit entwickeln.

MEDAS-14

Der monatliche Ernährungs-Check-in

Einmal im Monat stellt dir Sam den MEDAS-14: 14 Fragen zur mediterranen Ernährung aus der PREDIMED-Studie. Dein Ergebnis liegt zwischen 0 und 14. Der Fragebogen betrachtet nur die Ernährung. Deine Medikamente und deine Messungen hältst du an anderer Stelle in Sam fest.

  • Ruhepuls als Verlauf statt Einzelwert
  • Deine Bewegung ohne Aufschreiben
  • Ein PDF fürs Gespräch mit der Praxis
Sam's Bluthochdruck-Programm mit dem monatlichen MEDAS-14-Ernährungs-Check-in

Woher Natrium meist stammt

Der größte Teil des Natriums in der Ernährung kommt nicht aus dem Salzstreuer, sondern steckt bereits in verarbeiteten und zubereiteten Lebensmitteln. Diese Kategorien tragen meist am meisten bei:

Verarbeitetes & gepökeltes Fleisch

Schinken, Salami, Speck und andere gepökelte oder geräucherte Wurstwaren werden gesalzen, um haltbar zu sein - nicht nur zum Würzen.

Fertiggerichte, Suppen & Brühwürfel

Tütensuppen, Fertigmenüs und Brühwürfel konzentrieren Natrium für Geschmack und Haltbarkeit.

Brot & Backwaren

Brot wird so häufig gegessen, dass sich auch moderate Mengen pro Scheibe über den Tag summieren.

Käse & Milchprodukte

Viele Käsesorten enthalten Salz als Teil der Reifung und Haltbarmachung, nicht nur wegen des Geschmacks.

Soßen, Würzmittel & Dressings

Sojasoße, Brühe, Ketchup und Salatdressings liefern in kleinen Portionen Natrium, das man leicht unterschätzt.

Salzige Snacks

Chips, Salzstangen und gesalzene Nüsse tragen das Salz direkt auf der Oberfläche - dort, wo man es am stärksten schmeckt.

Nährwertangaben in Deutschland weisen meist Salz in Gramm aus, viele internationale Empfehlungen nennen dagegen Natrium in Milligramm. Dieses Tool rechnet um und stellt deinen Wert neben Referenzwerte von drei Institutionen - keine Diagnose, nur ein Vergleich.

Fragen zu diesem Rechner

Es gibt keine einzelne allgemeingültige Zahl: Die 2.000 mg der WHO sind eine globale Empfehlung, die AHA nennt 2.300 mg als allgemeinen Grenzwert, und der DGE-Schätzwert von 1.500 mg beschreibt eine angemessene Zufuhr, keinen Höchstwert. Was für dich passt, hängt von deiner gesundheitlichen Situation ab - das ist eine Frage für deine Ärztin oder deinen Arzt, nicht für diesen Rechner.

Sie beantworten leicht unterschiedliche Fragen. Die WHO setzt eine globale Obergrenze, um das kardiovaskuläre Risiko auf Bevölkerungsebene zu senken. Die AHA unterscheidet einen allgemeinen Grenzwert (2.300 mg) von einem niedrigeren, stärker schützenden Zielwert (1.500 mg). Die DGE-Zahl beschreibt, was üblicherweise angemessen ist - keinen Wert, den man unbedingt unterschreiten muss.

Ungefähr ja - das ist die übliche Faustregel im Public-Health-Bereich und entspricht dem Verhältnis, das auch die WHO selbst verwendet (2.000 mg Natrium = 5 g Salz). Chemisch exakt liegt der Faktor eher bei 393 mg pro Gramm, das Ergebnis ist also eine gute Näherung, kein Laborwert.

Nein. Er vergleicht ausschließlich eine von dir eingegebene Zahl mit öffentlichen Richtwerten - er misst, diagnostiziert oder bewertet deine Gesundheit nicht. Wie Sam selbst misst auch dieses Tool keinen Blutdruck; eine verlässliche Messung liefert nur eine Manschette, zu Hause oder in der Praxis.

Nein - die AHA macht ausdrücklich deutlich, dass 1.500 mg ein Idealwert ist, den sie besonders für Menschen hervorhebt, denen bereits ärztlich geraten wurde, Natrium weiter zu reduzieren, etwa bei bestehendem Bluthochdruck. Als Ziel für die gesamte Bevölkerung wird er nicht dargestellt.

Dieser Rechner ist ein einmaliger Blick auf eine einzelne Zahl - deine aktuelle Natrium- oder Salzschätzung. Der MEDAS-14-Fragebogen im [Bluthochdruck-Programm](/sam/programs/bluthochdruck) von Sam ist dagegen eine breitere, monatliche Bestandsaufnahme deiner mediterranen Ernährungsweise. Beide ergänzen sich, statt sich zu überschneiden.

Lebst du mit Bluthochdruck?

Sam's Bluthochdruck-Programm verbindet den monatlichen MEDAS-14-Ernährungs-Check-in mit Trends bei Ruhepuls, Bewegung und Schlaf aus Apple Health - als Grundlage für das Gespräch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, nicht als Diagnose.

Dieser Rechner vergleicht eine selbst eingegebene Zahl mit veröffentlichten Referenzwerten. Er liefert allgemeine Informationen, keine medizinische Beratung, und diagnostiziert, behandelt oder misst nichts an deiner Gesundheit. Sam misst weder Blutdruck noch Natriumzufuhr direkt. Für eine auf dich zugeschnittene Einschätzung wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt.