Von SanoLabs, den Machern der Sam-App

Migräne und Panikstörung: Attacken getrennt festhalten

Sam hält Migräne und Panikattacken in zwei Programmen fest, jedes mit eigenem Tagebuch und eigenem Bericht für Praxis oder Therapie.

Warum beides oft zusammen vorkommt
  • Migräne
  • Panikstörung

Warum die beiden oft zusammen auftreten

Bei Menschen mit Migräne ist die Panikstörung häufiger.

  • 3,76-fach

    höhere Chance für eine Panikstörung, auch nach Berücksichtigung von Depression und demografischen Merkmalen (Metaanalyse)

  • 1,2- bis 9,6-fach

    je nach Studie (Übersichtsarbeit von 2019)

Das beschreibt ein gemeinsames Vorkommen, keine Ursache.

Quellen: Smitherman et al., Headache 2013. Dresler et al., Journal of Headache and Pain 2019. Beide Quellen sind englischsprachig.

Was du in jedem Programm festhältst

Migräne

  • Beginn, Stärke und Dauer jedes Anfalls
  • Aura und Begleitsymptome
  • Notiz direkt ergänzt
  • Monatlich der MIDAS-Fragebogen

Panikstörung

  • Erwartet oder aus heiterem Himmel
  • Angst auf einer Skala von 0 bis 10
  • 13 Körperempfindungen, etwa Herzrasen
  • Was half, in deinen eigenen Worten

In beiden: dein Schlaf aus Apple Health. Ob es eine Panikattacke war, bleibt deine Einschätzung: Das Programm speichert, was du berichtest.

Was deine Ärztin oder dein Arzt sieht

Jedes Programm erstellt seinen eigenen Arztbericht als PDF.

  • 1 Monat
  • 3 Monate
  • 6 Monate
  • 12 Monate
  • Ganzer Verlauf
Arztbericht: Migräne

Migränetage im Zeitraum16

Migränen über 4 Std.13

Eine Zusammenfassung deiner eigenen Einträge. Die Einordnung übernimmt deine Ärztin oder dein Arzt.

BeispielansichtDein Migränetagebuch als Arztbericht
Bericht: Panikstörung

Attacken im Zeitraum7

Davon aus heiterem Himmel3

Eine Zusammenfassung deiner eigenen Einträge. Die Einordnung übernimmt deine Ärztin oder dein Arzt.

BeispielansichtDein Verlauf als Bericht für Therapie und Praxis

Beispielwerte, keine echten Daten. Dein Bericht beruht auf deinen eigenen Einträgen.

So läuft es mit Migräne und Panikstörung

  1. Starte mit dem Programm, das mehr Raum einnimmtDu bestätigst je Programm, dass eine Ärztin oder ein Arzt die Erkrankung festgestellt hat.
  2. Halte Attacken so fest, wie du sie erlebstPanik in eigenen Worten, Migräne in festen Feldern, beide Verläufe getrennt.
  3. Zeig der Praxis oder Therapie den passenden BerichtDer Migräne-Bericht zur Neurologie oder Hausarztpraxis, der Panik-Bericht zu Therapie oder Praxis.

Häufige Fragen

Gibt es eine App für Migräne und Angst?+

Sam hat ein Migräne-Programm und ein Programm für Panikstörung, die nebeneinander laufen. Für Angst im Allgemeinen gibt es kein eigenes Programm. Ein Programm startet, sobald du bestätigst, dass eine Ärztin oder ein Arzt die Erkrankung festgestellt hat.

Hängen Migräne und Panikstörung zusammen?+

Studien beschreiben, dass die Panikstörung bei Menschen mit Migräne häufiger vorkommt (Zahlen oben). Das sagt nichts über die Ursache und nichts über deinen Fall. Besprich es in deiner Praxis oder Therapie.

Kann Sam sagen, ob es Migräne oder eine Panikattacke war?+

Nein. Du trägst ein, was du erlebt hast, im passenden Programm. Ob es eine Panikattacke war, bleibt deine Einschätzung. Bei Unsicherheit sprichst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Wie zeige ich den Verlauf in der Therapie?+

Das Panik-Programm stellt einen Bericht für Therapie und Praxis zusammen: die Zahl der Attacken, wie viele aus heiterem Himmel kamen und wie stark die Angst auf dem Höhepunkt war, so wie du es eingetragen hast. Du wählst den Zeitraum.

Was tue ich bei akuten Beschwerden?+

Bei akuten oder bedrohlichen Beschwerden wählst du die 112. Außerhalb der Sprechzeiten erreichst du bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117. Ein Tagebuch ersetzt beides nicht.

Migräne und Panikattacken an einem Ort

Fang mit dem Programm an, über das du in deinem nächsten Termin sprichst.

Sam ist ein Wellness-Begleiter und kein Medizinprodukt. Sam diagnostiziert und behandelt keine Erkrankung und ersetzt keine Ärztin und keinen Arzt. Die Zahlen auf dieser Seite beschreiben, wie häufig Erkrankungen gemeinsam vorkommen, und sagen nichts über deinen Fall. Bei akuten Beschwerden wählst du die 112, außerhalb der Sprechzeiten bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.