Von SanoLabs, den Machern der Sam-App

Wissen, wann du anrufst und wann du handelst

Wenn du dir um deine Eltern Sorgen machst: Beschwerden zählen mehr als jede Zahl. Ist etwas neu, stark oder beunruhigend, ruf die Praxis an, bei Notfallzeichen sofort die 112.

Wen du anrufst

Wen rufst du wann an?

  1. Notfallzeichen: 112Die Liste steht weiter unten. Nicht abwarten, auch nicht, wenn die Beschwerden nachlassen.
  2. Dringend, aber nicht lebensbedrohlich: 116117Der ärztliche Bereitschaftsdienst hilft, wenn die Praxis geschlossen ist und es nicht bis morgen warten kann.
  3. Neu oder beunruhigend: die PraxisSchildere, was ihr bemerkt habt, und frag, wie dringend es ist.
  4. Stürze oder Probleme mit Medikamenten: HausarztpraxisSag der Praxis Bescheid, wenn dein Elternteil gestürzt ist oder unsicher geht. Eine aktuelle Medikamentenliste hilft.

Was können Uhr und App nicht ersetzen?

Eine Smartwatch oder Wellness-App stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Abklärung. Verläufe sind Gesprächsstoff für die Praxis, kein Urteil.

Sam für deine Eltern

Der Praxis genau sagen, was war

Sorge wird leichter, wenn ihr etwas Konkretes habt. Deine Eltern halten in Sam fest, was in den letzten Wochen los war.

  • Beschwerden festhaltenIn Sam tippen deine Eltern einen Tag an und halten Beschwerden und Stärke fest. So lässt sich später nachlesen, was war.
  • Daten aus Apple HealthSam liest Schlaf, Puls und Schritte aus Apple Health. Der Monatsbericht fasst sie mit den Symptomtagen zusammen.
  • Bericht für die PraxisDer Monatsbericht lässt sich als PDF teilen. In einem der acht Programme (je mit Tagebuch) kommt ein Arztbericht dazu.
  • Auf Wunsch mitlesenMöchten deine Eltern es, geben sie dir per Care Circle Symptome frei. Du siehst sie nur lesend und ohne Meldungen.
Beispiel

Konkret statt vage

  • Stattdie Erinnerung, dass es irgendwann letzte Woche schlechter ging

    In SamDie Tage mit Beschwerden sind in Sam eingetragen, mit Stärke.

  • Stattein Anruf in der Praxis ohne konkrete Angaben

    In SamEin Bericht, der zeigt, was in den letzten Wochen festgehalten wurde.

Sam hält fest und zeigt, was deine Eltern eintragen; Notfallzeichen und Einschätzung bleiben bei Notruf und Praxis.

Fragen, die erwachsene Kinder stellen

NotfallWann muss ich sofort Hilfe holen?+

Das ist allgemeine Sicherheitsinformation, keine Diagnose, und sie sagt dir nicht, ob eine Gesundheitsstörung vorliegt.

  • Atemnot
  • Starke Brustenge oder Brustschmerzen
  • Hängender Mundwinkel, Schwäche in einem Arm oder undeutliche Sprache
  • Plötzliche Verwirrtheit oder Sehstörungen
  • Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit

Siehst du eines dieser Zeichen, ruf sofort die 112 an. Ist es dringend, aber nicht lebensbedrohlich, hilft außerhalb der Sprechzeiten die 116117. Nutze diese Liste nicht, um selbst zu entscheiden, ob etwas nicht stimmt.

Ist es normal, sich so viele Sorgen zu machen?+

Ja, das ist verständlich, besonders aus der Ferne. Hilfreich wird die Sorge, wenn daraus ein Plan wird: bei der Praxis anrufen oder den nächsten Termin vorbereiten.

Kann eine Smartwatch mich warnen, wenn etwas nicht stimmt?+

Nein, darauf kannst du dich nicht verlassen. Einzelne Uhren senden zwar Mitteilungen, aber das ist keine Diagnose, und auch Sam kann die ärztliche Einschätzung nicht ersetzen. Ausschlaggebend sind Beschwerden und die Einschätzung der Ärztin.

Die Werte sehen schlecht aus, aber meine Mutter fühlt sich wohl. Was jetzt?+

Zahlen sind Kontext, kein Urteil. Ruf die Praxis an und frag, was sie rät. Hat deine Mutter dazu Notfallzeichen, hol sofort Hilfe (siehe die erste Frage).

Wann sollte ein Elternteil nicht mehr allein leben?+

Das entscheidet ihr gemeinsam, am besten mit der Hausarztpraxis. Wiederholte Stürze oder Probleme mit Medikamenten sind ein Anlass, es anzusprechen.

Ruhig bleiben und vorbereitet sein

Sam hält fest, was in den letzten Wochen war, damit ihr es der Praxis zeigen könnt.

Das ist allgemeine Gesundheitsinformation, kein medizinischer Rat und keine Diagnose. Sam ist ein Wellness-Begleiter und kein Medizinprodukt, diagnostiziert und behandelt nichts und ersetzt keine Ärztin und keinen Arzt. Bei akuten Beschwerden ruf die 112 an, bei weniger dringenden Fragen den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.