Von SanoLabs, den Machern der Sam-App

Das Gespräch beginnen, ohne zu drängen

Mit Eltern über ihre Gesundheit zu sprechen gelingt, wenn du erst fragst, wie es ihnen geht, dann konkrete Hilfe anbietest und die Entscheidung bei ihnen lässt.

So fängst du an

Wie fängst du das Gespräch an?

  1. Frag, wie es ihnen gehtHör zu, bevor du etwas vorschlägst. Frag danach, was ihnen selbst aufgefallen ist.
  2. Biete etwas Konkretes anZum Beispiel, gemeinsam Fragen für den nächsten Arzttermin aufzuschreiben. Deine Eltern können Ja oder Nein sagen.
  3. Lass die Entscheidung bei ihnenDeine Eltern bleiben für ihre Gesundheit zuständig. Du bist die ruhige Stimme daneben.

Sätze, die du so sagen kannst

  • Du kannst sagen
    Mich beschäftigt, wie es dir geht. Magst du mir erzählen, was dir aufgefallen ist?

    Eine offene Frage lädt ein, statt zu verhören.

  • Du kannst sagen
    Soll ich dir helfen, die Fragen für den Arzt aufzuschreiben?

    Du bietest eine kleine, klare Aufgabe an.

  • Du kannst sagen
    Du entscheidest, was wir davon besprechen. Ich bin einfach da.

    Das nimmt Druck aus dem Gespräch.

Was tust du, wenn es hakt?

  • Mit Beobachtungen startenSag, was dir aufgefallen ist, nicht, was falsch läuft.
  • Einen Anlass wählenEin Arzttermin ist ein ruhiger Anlass, das Thema anzusprechen.
  • Fragen, wie viel HilfeFrag vorher, wie sehr du dich einbringen sollst.

Sam für deine Eltern

Ein Anlass zum Reden statt ein Verhör

Deine Eltern halten in Sam fest, wie es ihnen geht. Beim nächsten Gespräch liegt etwas Konkretes vor euch, und sie bestimmen, was sie zeigen.

  • Tage schnell festhaltenIn Sam tippen deine Eltern einen Tag an und halten Beschwerden fest, bei Bedarf mit eigenen Worten. Das geht schnell.
  • Apple Health liest mitTragen deine Eltern eine Apple Watch, übernimmt Sam Schlaf und Schritte von dort.
  • Bericht für den ArztterminDen Verlauf nehmen deine Eltern als PDF-Bericht mit zum Termin, damit nichts vergessen wird.
  • Teilen, was sie möchtenMit Care Circle geben deine Eltern ausgewählte Einträge frei. Du siehst sie nur lesend, ihr braucht beide Sam.
Beispiel

Mit etwas in der Hand zum Arzttermin

  • StattZettel mit Notizen, die beim Termin im Mantel bleiben

    In SamEin Verlauf, der als Bericht mit zum Termin geht.

  • StattAus dem Gedächtnis erzählen, wie die letzten Wochen waren

    In SamDie letzten Wochen auf einen Blick, in den eigenen Worten deiner Eltern.

  • StattAm Telefon nachfragen, ob alles gut ist

    In SamDeine Eltern teilen aus eigenem Wunsch, was sie zeigen möchten.

Sam hält fest und zeigt, was deine Eltern eintragen; einordnen kann das nur die Ärztin oder der Arzt.

Fragen, die erwachsene Kinder stellen

Wie sage ich meinem Vater, dass ich mir Sorgen mache?+

Fang mit Fürsorge an, nicht mit Kritik. Frag, wie es ihm geht, und biete Hilfe als Möglichkeit an.

Meine Mutter glaubt, dass alles in Ordnung ist. Was tun?+

Kleine, konkrete Schritte helfen mehr als Grundsatzdiskussionen, zum Beispiel gemeinsam Fragen für den nächsten Arzttermin zu sammeln.

Wie sehr sollte ich mich einbringen?+

So viel, dass du unterstützt, und nicht so viel, dass du übernimmst. Hilf bei dem, worum deine Eltern bitten.

Kann eine App beim Gespräch helfen?+

Sam kann ein Anlass sein: Deine Eltern halten Beschwerden fest und haben beim Arzt etwas Konkretes dabei. Die App ersetzt kein Gespräch mit der Ärztin.

Was ist bei akuten Beschwerden zu tun?+

Bei akuten Beschwerden wie starken Brustschmerzen oder Atemnot ruf die 112 an, bei weniger dringenden Fragen den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.

Für deine Eltern da sein, ohne aufzudrängen

Sam hält fest, wie es war, damit ihr den nächsten Arzttermin gemeinsam vorbereiten könnt.

Sam ist ein Wellness-Begleiter und kein Medizinprodukt. Sam diagnostiziert und behandelt nichts und ersetzt keine Ärztin und keinen Arzt. Bei akuten Beschwerden ruf die 112 an, bei weniger dringenden Fragen den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.