Von SanoLabs, den Machern der Sam-App

Zwei Zuhause, ein Verlauf: Beide Eltern sehen denselben Stand

Wenn dein Kind mit Asthma in zwei Haushalten lebt, brauchen beide Eltern denselben schriftlichen Plan der Praxis und einen gemeinsamen Verlauf mit Nächten, Bedarfsspray und Notizen. Hat dein Kind ein eigenes Handy mit Sam, führt es den Verlauf dort und teilt ihn über Familie und Freunde mit beiden Eltern. Bei kleineren Kindern führt ihr ein gemeinsames Blatt. So weiß jedes Zuhause, was im anderen war.

Was weiß der andere Haushalt nicht?

Dein Kind schläft die halbe Woche bei jedem Elternteil. Was in der Nacht davor war, geht bei der Übergabe leicht verloren. Der Verlauf ist ein Blatt über das Kind, nicht über die Eltern. Am einfachsten ist ein Blatt oder Heft, das mit dem Kind in der Tasche wechselt: eine Zeile pro Tag mit Datum, Nacht (ruhig, gehustet, aufgewacht), Bedarfsspray (ja oder nein, wie oft) und Besonderem.

  1. Die NachtOb das Kind nachts gehustet hat oder aufgewacht ist.
  2. Das BedarfssprayWie oft es im Einsatz war und an welchem Tag.
  3. Das DauermedikamentOb es gegeben wurde, so wie die Praxis es verordnet hat.
  4. Erkältung oder AuslöserWas in diesem Haushalt anders war: ein Infekt, Staub, Tiere, Pollen.
  5. FehltageTage ohne Kita oder Schule und der Haushalt, in dem das Kind war.

Was muss in jedem Haushalt bereitliegen?

Plan und Inhalator müssen dort sein, wo das Kind ist. Was jeder Haushalt vorrätig haben soll, klärt die Praxis.

  • Der NotfallplanIhn stellt die Praxis schriftlich aus. Frag nach einer Kopie für jeden Haushalt und einer für die Tasche des Kindes.
  • Gerät und SpacerWelches Gerät und welchen Spacer das Kind nutzt und wo es sie dabei hat. Was jeder Haushalt braucht, sagt die Praxis.
  • Die NummernPraxis, Notruf und beide Elternteile an einer Stelle, die jeder kennt.
  • Der VerlaufEin gemeinsamer Verlauf statt zwei halber Geschichten.

Was sagst du dem anderen Elternteil und anderen Betreuenden?

  • Du kannst sagen
    Ich schreibe auf, wie die Nacht war, und gebe dir das Blatt bei der Übergabe mit. Was in deinem Haushalt war, schreib bitte dazu.

    Beide halten ihren Haushalt fest. Es geht um das Kind, nicht um Kontrolle.

  • Du kannst sagen
    Lass uns beide den aktuellen Notfallplan der Praxis haben, dieselbe Fassung.

    Ein Plan, ein Stand.

  • Du kannst sagen
    Lass uns Großeltern, neuen Partnern und der Kita denselben Plan und dieselben Nummern geben.

    Was für alle gilt, steht schriftlich beim Plan der Praxis.

Wie bleibt der Verlauf sachlich?

Kurze, sachliche Einträge helfen beiden. Wer wann was gesehen hat, ist nicht die Frage.

  • Gleiche WörterZum Beispiel: Nacht ohne Husten, Nacht mit Husten, Bedarfsspray einmal.
  • Nur TatsachenWas passiert ist, ohne Bewertung.
  • Zum TerminBring die Aufzeichnung beider Haushalte mit. Hat dein Kind Sam auf dem eigenen Handy, kann es den Bericht erstellen und beim Termin zeigen. Ein Elternteil kann das über die Freigabe nicht.
  • Offene FragenFragen zwischen den Eltern klärt ihr getrennt vom Verlauf. Sam entscheidet sie nicht.

Sam und dein Kind

Ein Verlauf für beide Haushalte

Das Programm liegt auf dem Handy deines Kindes, wenn es eins hat. Es hält dort Nächte, Bedarfsspray und Notizen fest und kann den PDF-Bericht erstellen. Über Familie und Freunde teilt es ausgewählte Angaben, und jeder Elternteil sieht, was mit ihm geteilt wird. Eintragen oder einen Bericht erstellen kann kein Elternteil darüber.

  • Anfälle und BedarfssprayEin kurzer Eintrag mit Datum, eingeschätzter Stärke und dem Einsatz des Bedarfssprays.
  • Nächte und DauermedikamentNächte mit Aufwachen und die Einnahme des Dauermedikaments stehen mit Datum im Verlauf.
  • Bericht als PDFDer Bericht fasst einen gewählten Zeitraum zusammen, für die Kinderärztin oder den Kinderarzt.
  • Verlauf teilenJeder Elternteil sieht, was dein Kind mit ihm teilt. Keiner von euch trägt etwas ein oder erstellt einen Bericht.
Arztbericht

Erfasste Anfälle2

Tage mit Bedarfsspray4

Nächte mit Aufwachen3

Krankheitstage2

Eine Zusammenfassung deiner eigenen Einträge. Die Einordnung übernimmt deine Ärztin oder dein Arzt.

Beispiel

Die Übergabe mit Verlauf

  • Statt"Es war alles gut" bei der Übergabe

    In SamDie eingetragenen Nächte der Woche stehen im Verlauf, den dein Kind teilt.

  • StattBeim Termin nur die halbe Woche kennen

    In SamEin Bericht fasst den gewählten Zeitraum für den Termin zusammen.

  • StattJedes Mal neu nachfragen

    In SamJeder Elternteil sieht, was dein Kind mit ihm teilt.

Sam hält fest, was eingetragen wird. Sam diagnostiziert nichts, und die Einschätzung trifft die Kinderärztin oder der Kinderarzt.

Was Eltern oft fragen

NotfallWann muss ich sofort Hilfe holen?+

Das ist eine allgemeine Sicherheitsinformation und keine Diagnose.

  • Im Notfall oder wenn du unsicher bist: ruf die 112 an. Ist es kein Notfall, aber die Praxis hat geschlossen: ärztlicher Bereitschaftsdienst unter 116117.

Hat dir die Ärztin oder der Arzt deines Kindes einen schriftlichen Notfallplan mitgegeben, folge ihm. Das ist keine Diagnose.

Was ist ein gemeinsamer Notfallplan für beide Haushalte?+

Ein schriftlicher Plan der Praxis, was bei Beschwerden zu tun ist. Frag nach einer Kopie für jeden Haushalt, damit beide Eltern und andere Betreuende nach demselben Plan handeln.

Wie oft ist das Bedarfsspray zu oft?+

Eine Zahl nennt die Praxis. Trag die Einsätze in den Verlauf ein, damit ihr sie nennen könnt.

Kann ich als Elternteil Einträge machen oder den PDF-Bericht erstellen?+

Nein. In Sam siehst du über Familie und Freunde nur, was die Person, um die es geht, mit dir teilt. Einträge machen und einen PDF-Bericht erstellen kann nur sie selbst. Bei kleineren Kindern haltet ihr beide auf eurem gemeinsamen Blatt fest, was in eurem Haushalt war.

Kann ich die Einträge der Praxis zeigen?+

Ja. Das Blatt, das ihr führt, könnt ihr mitnehmen. Hat dein Kind Sam auf dem eigenen Handy, fasst es selbst einen gewählten Zeitraum als PDF-Bericht zusammen. Ein Elternteil kann den Bericht über die Freigabe nicht erstellen. Die Einschätzung trifft die Ärztin oder der Arzt.

Welche Medikamente braucht welcher Haushalt?+

Das sagt dir die Praxis. Frag dort, was jeder Haushalt vorrätig haben soll.

Ersetzt Sam die Kinderärztin?+

Nein. Sam ist ein Wellness-Begleiter und kein Medizinprodukt. Die Einschätzung trifft eine Ärztin oder ein Arzt.

Ein Verlauf statt zwei halber Geschichten

Sam hält Nächte, Bedarfsspray und Notizen fest und fasst den gewählten Zeitraum als Bericht zusammen.

Sam ist ein Wellness-Begleiter und kein Medizinprodukt. Sam diagnostiziert und behandelt nichts und ersetzt keine Ärztin und keinen Arzt. Sam entscheidet keine Fragen zwischen Eltern. Bei akuten Beschwerden: 112 oder 116117.